| 2026-01-28 | |
Montagabend begeisterte Alice Sara Ott mit ihrem chartstürmenden Albumrepertoire im Konzerthaus Berlin. Bei dieser Gelegenheit haben die Label-Geschäftsführer ihr zu einer außergewöhnlichen Reihe von Erfolgen gratuliert. Aufbauend auf fast zwei Jahrzehnten der Zusammenarbeit geht die Partnerschaft mit spannenden Projekten in das Jahr 2026.
Am 6. März veröffentlicht die Pianistin Weltersteinspielungen für Klavier solo von Jóhann Jóhannssons Musik. Ott spielte 30 seiner bekanntesten Werke in Island ein, der Heimat des früh verstorbenen Komponisten. Die neue Sammlung basiert auf einer kürzlich bei Faber Music erschienenen Edition mit Klaviertranskriptionen seines Schaffens – von Studioalben wie Englabörn und Orphée bis hin zu den wegweisenden Filmmusiken, die er für Dokumentar- und Spielfilme wie Copenhagen Dreams, Personal Effects und den mit dem Golden Globe ausgezeichneten Die Entdeckung der Unendlichkeit schrieb. Der nächste Track „Flight from the City” erscheint am 30. Januar.
Alice Sara Ott zählt zu den einflussreichsten Künstler:innen der klassischen Musikwelt, das hat das Jahr 2025 einmal mehr eindrucksvoll bestätigt. Begeisterte Kritiken, Charterfolge, triumphale Konzerttourneen sowie Nominierungen und Auszeichnungen prägten ihre vergangenen zwölf Monate. Poetisch, technisch brillant und tief empfunden war und ist ihr Spiel, innovativ ihre Programmgestaltung.
Mit ihrem Album John Field · Complete Nocturnes erreichte die deutsch-japanische Pianistin Platz 1 der Klassikcharts in Japan, Großbritannien und Deutschland, wo es außerdem in die Top 30 der Popcharts einstieg. Das Album ist auf Streaming-Plattformen äußerst beliebt; es wurde zum Apple Music Classical Album of the Year 2025 gekürt und stand insgesamt elf Wochen an der Spitze der Apple Music Classical Charts. Den ersten Platz belegte es zudem in den Endjahres-Playlist für Klassik auf Spotify und Qobuz.
Neben dem Album hat die Pianistin mit dem Regisseur und Tenor Andrew Staples einen 45-minütigen Film realisiert, Alice Sara Ott: Nocturne gewährt einen seltenen Einblick in die Gedankenwelt der Pianistin während des kreativen Prozesses. Der Film entstand im Münchner Studio für virtuelle Produktionen Hyperbowl und wurde im Oktober 2025 beim OPUS KLASSIK als »Audiovisuelle Musikproduktion des Jahres« ausgezeichnet, beim Golden Prague Festival gelangte er darüber hinaus in die engere Auswahl der Kategorie »Documentaries dedicated to music, dance and theatre«.
Ott ist derzeit mit ihrem erfolgreichen Rezital-Programm mit Werken von Field und Beethoven auf Europa- und Asien-Tournee. Am 14. März wird sie anlässlich des 30-jährigen Jubiläums vom Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart bei der festlichen Gala „A Night in Berlin“ ein Werk von Ryuichi Sakamoto aufführen.
Alice Sara Ott unterzeichnete 2008 einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon und veröffentlichte seitdem eine Reihe vielbeachteter Alben. Ihren Einstand beim Gelblabel gab sie 2009 mit Liszts Études d’exécution transcendante, gefolgt von Chopins Walzern und ihrer ersten Orchesteraufnahme mit Klavierkonzerten von Liszt und Tschaikowsky, für die sie 2010 mit dem Echo Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. In den folgenden Jahren erschienen Aufnahmen mit Werken von Beethoven, Mussorgsky, Schubert, Clara Schumann, Strawinskys sowie Grieg und sie kooperierte mit Künstler:innen wie Lisa Batiashvili, Francesco Tristano und Ólafur Arnalds. Ott profilierte sich zunehmend mit konzeptionellen Alben wie Nightfall und Echoes of Life, in denen sie klassische Werke mit zeitgenössischer Musik verbindet.
Bild : Alice Sara Ott, Frank Briegmann (Chairman & CEO Universal Music Central Europe and Deutsche Grammophon) (links), Dr. Clemens Trautmann (President Deutsche Grammophon und New Business Strategy Global Classics) (rechts) - Foto © Stefan Höderath